

Mit Badehosen und Flip Flops ausgerüstet, begaben wir uns auf Erkundungstour in den nahegelegenen Regenwald.


Wir übernachteten im Hotel "Coco Beach", das sich 5 Minuten vom Strand und 15 Minuten vom Nationalpark befindet.

Am Eingang des Hauses stand schliesslich die Tico-Familie und hiess mich herzlich Willkommen. Der Vater, Rodrigo, ist ein 70-jähriger Pensionär, der aber aktiver als so mancher 20-jähriger ist. Neben dem täglichen Einkauf macht er seinem Namen als Chef de la Cuisine alle Ehre. Bereits in der ersten Woche kam ich zum Frühstück neben dem selbstgemahlenen Kaffee in den Genuss leckeren Mango-Joghurts und diversen Früchten wie Papaya und Ananas. Mittags gab es meist Reis mit Fleisch und schwarzen Bohnen sowie einen gemischten Salat als Vorspeise. Abends dann meist nur eine Kleinigkeit wie Tortillas, eine Art Costa Ricanische Omelette oder Perrito Calientes (Hot Dogs). Die Mutter ist Näherin und arbeitet tagsüber in ihrem Atelier im Hinterhof des Hauses. Im Hinterhof befinden sich viele tropische Gewächse wie Mango-Bäume, Kaffeesträucher und Palmen. Die beiden Töchter studieren an lokalen Universitäten Zahnmedizin und Geologie. Daneben wohnen auch noch drei kleine Hunde in dem Haus.
Im Vorhof des Hauses steht eine Perle der Automobilgeschichte: ein weisser 65er-VW-Käfer. Am Samstag frühmorgens führte mich Rodrigo auf einen lokalen Gemüsemarkt, wo er jeweils für die kommende Woche einkaufen geht. Maracuja, Carambola, Ananas, Papaya, Cas und viele weitere Früchte Costa Ricas konnten dort frisch erworben werden.